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Das Gasthaus "Zum Göller"

Im österreichischen Freilichtmuseum Stübing

SCHMACKHAFTE GESCHICHTE(N) AUS DEM TAL DER BAUERNHÖFE

Das Österreichische Freilichtmuseum Stübing gehört zu den 10 größten und eindruckvollsten Freilichtmuseen Europas. Nahe Graz sind auf einer Gesamtfläche von 65 ha harmonischer Naturlandschaft inmitten von Wäldern, Wiesen und Feldern 98 historische Häuser behutsam angesiedelt. Sie sind liebevoll und detailgetreu eingerichtet, sodass der Eindruck entsteht, die Bauersleute könnten jeden Augenblick zurückkehren. Zu den mit Blumen geschmückten Höfen gehören farbenprächtige Gärten, auf den Wiesen und Weiden grasen Tiere und auf den Feldern wird Getreide in traditioneller Weise angebaut und geerntet. Und natürlich darf auch ein Gasthaus „um ́s Eck“ nicht fehlen.

Inmitten des Museums liegt das Wirtshaus „Zum Göller“, welches ursprünglich am Lahnsattel in der Gemeinde St. Ägyd am Fuße des Bergmassives Göller stand und 1830 als Wohnhaus errichtet wurde. Erst ein Jahrhundert später entwickelte sich das Gebäude zu einem Wirtshaus, das über mehrere Generationen geführt, vor allem Holzknechten und Pilgern auf dem Weg nach Mariazell als Pausenort aber auch Unterkunft diente.

In fachkundiger Detailarbeit wurde das schon schwer angeschlagene Haus inmitten des Freilichtmuseums Stübing wieder auf- und ausgebaut und so vor dem Verfall und Abriss bewahrt.

Betritt man den „Göller“ fühlt man sich gleich heimisch und willkommen. Das traditionelle Ambiente strahlt eine Gastlichkeit aus, die einen zum Bleiben einlädt. Die lichtdurchfluteten Räume, liebevoll mit Utensilien ausgestattet, erinnern an die alten Zeiten und regen hier und da auch ein wenig zum Schmunzeln an.

Unter dem Motto „G‘scheit kochen, g‘scheit essen, g‘scheit feiern“ sorgen das Team und Küchenchef Hans Preitler für das leibliche Wohl der Gäste. „Und was auf den Tisch kommt, das bürgt für Frische und Qualität – wie das Steirerhuhn, das in keiner traditionellen, steirischen Küche fehlen darf, so Küchenchef Hans Preitler überzeugt. Auf Nachhaltigkeit, Regionalität und Qualität wird im Gasthaus besonders großen Wert gelegt – ebenso wie einst im historischen Bauernhaus. Und was der Küchenchef in der modernst ausgestatteten Küche alles zaubert, reicht von der „kleinen Jause“ bis hin zur historisch österreichischen Küche – eine kulinarische Tour der Sinne durch die Bundesländer Österreichs.

Besonders beliebt bei den Gästen: Täglich wird im alten Backhaus neben der Terrasse das Holzfeuer entfacht und pünktlich zur Mittagszeit gibt ́s dann frisch gebackenes, knuspriges Brot zum Mitnehmen oder Genießen vor Ort.