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LAUSBUBEN UNTERWEGS


Schaut der Besucher zur richtigen Zeit bei Karin Gether hinters Haus, ist er vermutlich erst überrascht. Eine Schar weißer Bio-Junghähne flitzt hier regelrecht über die Wiesen und erklimmt die Streuobstbäume. 

Ihre „Lausbuben“ nennt Karin Gether stolz die Bio-Junghähne, aufgeweckt und neugierig erkunden sie jeden Zentimeter ihres Territoriums. Sind die Tiere mal nicht auf der Wiese unterwegs, dann scharren und picken sie im sogenannten Staubbad im Wintergarten des Stalles. Im Stall selber bieten sich den agilen Tieren die Sitzstangen und Strohballen als Möglichkeit zur Beschäftigung an. Langeweile kommt unter den Bio-Junghähnen somit nicht auf. Haben sie Hunger und Durst, dann holen sie sich bestes vitakorn-Futter und frisches Wasser gleich nebenan im Stall.

Durch ihren Bewegungsdrang sind die Bio-Junghähne die Sportler unter den Masthühnern, das merkt der Konsument an der Konsistenz des Fleisches. Das Fleisch ist fester und hat weniger Fettansatz. Das Frischfleisch des Bio-Junghahns wird als feines Filet, Filetstreifen oder verarbeitet in Halbfertigprodukten (z.B. als Bio-Würstl) im österreichischen Lebensmittelhandel angeboten. 

HALTUNG VON BIO-JUNGHÄHNEN HAT ZUKUNFT

Zehn Wochen leben die Bio-Junghähne am Hof ihres Landwirtes, rund zwei Wochen länger als das uns bekannte Biomastgeflügel. Derzeit werden in der Steiermark in rund 20 Stallungen Bio-Junghähne von Lugitsch-Vertragslandwirten aufgezogen. Denkt ein „kleiner“ Landwirt heute über die Wirtschaftlichkeit und den Fortbestand seines Hofes nach, dann sollte er auch über die Möglichkeit der Haltung von Bio-Junghähnen nachdenken. Sie ist ist eine durchwegs ertragreiche Alternative in der Geflügelhaltung.

Gerne berät Lugitsch Sie persönlich über verschiedene, wirtschaftliche Haltungsformen. 

Kontakt: Tel. 03152/2222-0