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Karl Fink, Ing. Alexander Krems und Walter Iber

SINNVOLLE AUFZUCHT VON BIO-JUNGHÄHNEN


Im Geflügelhof Lugitsch beschäftigen sich seit Jahren Spezialisten der Tierhaltung mit der Aufzucht von Junghähnen aus dem Schlupf der Bio-Legehennen. Immer wieder suchte man nach wirtschaftlichen Möglichkeiten dem Junghahn ein artgerechtes Leben zu ermöglichen.

Walter Iber, Spezialist für Bio-Geflügel und tiergerechte Haltungsformen und Ing. Alexander Krems, Experte im Bereich der Legehennenhaltung haben in den vergangenen Jahren mit den verschiedensten Geflügelrassen gearbeitet. Beim Bauern des Vertrauens wurden zahlreiche Junghähne aufgezogen und die verschiedensten Parameter dokumentiert. Nach anfangs vielversprechenden Mastdurchgängen mit einer Zweinutzungsrasse, ist man zur klassischen Bio-Legehenne „Henriette“ zurückgekehrt. Und das Ergebnis kann sich nun sehen lassen. Der Bio-Junghahn entwickelt sich von Beginn an gut. 10 Wochen ist der Bruder der Bio-Legehenne beim Bauern am Hof, rund zwei Wochen länger als das uns bekannte Biomastgeflügel.

Die Aufzucht von geschlüpftem Leben ist sowohl vielen Konsumenten als auch den Verantwortlichen im Handel ein Anliegen. Mit der Entscheidung in den Bio-Junghahn zu investieren, gibt Lugitsch den Verbrauchern die Sicherheit, dass die Aufzucht und die Verarbeitung des Geflügels sinnvoll sind.

Natürlich wurde auf die Wirtschaftlichkeit, den schonenden Umgang mit Ressourcen und vor allem auf die Sinnhaftigkeit des gesamten Projektes geachtet.

„Wir sind überzeugt, dass wir mit der Aufzucht von Bio-Junghähnen unserer altbewährten Rasse „Lohmann Braun“ richtig liegen. Die Qualität unserer braunen Bio-Freilandeier von Henriette ist bekannt und wird geschätzt. Das Fleisch des Bio-Junghahns wird als Frischfleisch und verarbeitet in Halbfertigprodukten im Handel angeboten.“, sind Karl Fink und Ing. Alexander Krems vom eingeschlagenen Weg überzeugt.