"Blitzg’scheit mit Pötzblitz" -Reihe mit dem Thema „BUTTER"!


Als Förderpartner der Organisation Land schafft Leben ist es unser Ziel, die Arbeit von Land schafft Leben zu unterstützen und Konsumenten kurz und knapp Wissenswertes zum „Lebensmittel“ zu vermitteln. Damit Sie wissen, wo Ihr Essen herkommt! Wir starten unsere 

"Blitzg’scheit mit Pötzblitz" -Reihe mit dem Thema „BUTTER"!

Fett war immer schon der wertvollste Bestandteil von Milch. Wann genau Menschen entdeckten, dass man aus Milch Butter machen kann, ist nicht bekannt. Fest steht, dass schon die Griechen und Römer Butter kannten. Als älteste Darstellung von Butter gilt ein Mosaik der Sumerer aus der Zeit um 3.000 vor Christus.  Als es noch sehr schwierig war, Lebensmittel haltbar zu machen und zu transportieren, war Butter besonders gefragt. Sie war länger haltbar als Milch und leichter transportierbar.

Die Bezeichnung „Teebutter“ gibt es ebenfalls schon lang. Die Buchstaben T-E-E sind die ersten Buchstaben von Erzherzog Teschen. Er gab die Entwicklung einer Butter in Auftrag, die nicht ranzig schmeckte. Eine weitere Vermutung, wie es zur Bezeichnung “Teebutter” kam ist, dass die hochwertige Butter, die die nobelste Schicht der Bevölkerung auf das Brot zum Tee schmierte, ihre Bezeichnung dadurch erhielt. Die Bezeichnung Teebutter ist heute eine Besonderheit der Nachfolgestaaten der Habsburgermonarchie.

Die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten von Butter haben dazu geführt, dass viele Redewendungen um sie entstanden sind. “Alles in Ordnung”, meint man, wenn man “Alles in Butter sagt”. Wertvolle Dinge wurden früher in Butter transportiert, um sie nicht zu beschädigen. Redewendungen, die Butter beinhalten, gibt es viele. Nicht die Butter vom Brot nehmen lässt sich jemand, der sich nichts gefallen lässt. Mitfühlend und gutmütig bin ich, wenn ich ein Herz aus Butter habe. Jemand, der im Leben immer auf die Butterseite fällt, hat es sprichwörtlich gut erwischt. Früher hieß es passender “Mit der Butter nach oben fallen”, was im Falle eines Butterbrotes ein Glücksfall ist. Daraus wurde irgendwann “Auf die Butterseite fallen”. Ein Butterbrot fällt übrigens häufiger mit der Butter nach unten auf den Boden, weil sich auf Tischhöhe oft eine halbe Rotation ausgeht.